Hier war noch Schlafenszeit, als US Truppen in Caracas einfielen und den Diktator Maduro nebst Ehefrau in Gewahrsam nahmen.
Die Nachricht vom Einmarsch ereilte mich noch vorm Morgenkaffee.
Von Trump gewarnt wurde der Busfahrer, der es nach seinem Vorgänger Hugo Chavez geschafft hat, das Land mit den grössten Ölvorkommen der Welt in Armut und Kriminalität zu regieren, mehrfach und eindringlich.
Millionen Venezolaner sind in den letzten Jahren geflohen, haben sich in der ganzen Welt, vornehmlich im Spanisch sprechenden Teil, verteilt.
Sie waren auch die Grosse Gruppe der illegalen Einwanderer in den USA, seit Joe Biden 2021 die Grenze zu Mexiko öffnete.
Die Verbindung Maduro’s zu südamerikanischen Drogenkartellen und der staatlich sanktioniere Drogenschmuggel mögen ja durchaus eine Rolle bei der Aktion gespielt haben, aber – natürlich – steckt wesentlich mehr dahinter.
Auch die „Gier der USA“ nach venezolanischem Öl muss bei den Tellerrand-Denkern aus der Trumphasser-Fraktion, deutsche Qualitätsmedien eingeschlossen, als Begründung für den Staatsstreich von aussen herhalten.
Es geht aber um weitaus mehr.
Seit Jahren versucht China (und in kleinen Teilen auch Russland) seine wirtschaftliche und damit auch politische Einflußsphäre auf Süd- und Mittelamerika auszuweiten und schreckt dabei auch nicht vorm Einsatz zutiefst krimineller Methoden zurück, was durch die Lieferung von der Höllendroge Fentanyl und der zur Herstellung benötigten Rohstoffe and die Drogenkartelle bewiesen ist.
Auf Kuba hat China einen riesigen Containerhafen errichtet. Selbiges hat man an der Mündung des Rio de la Plata vor. Dort soll Uruguay als Basis für den Welthandel dienen, den die Kommunisten in Peking gern allein kontrollieren wollen.
In Nicaragua plant man seit langem den Bau eines zweiten Kanals, der Atlantik und Pazifik verbinden soll, so dass die Chinesen den Panama-Kanal nicht mehr nutzen müssen.
Dafür reicht China großzügig Kredite aus, was Abhängigkeiten schafft, auch politische.
Wie solcherart Projekte am Ende für diese Staaten ausgehen, kann man wunderbar an Ländern wie Kasachstan, Sri Lanka und Albanien nachvollziehen.
Zieht man noch in Betracht, dass derzeit zahlreiche Länder Südamerikas von Sozialisten reagiert werden, wird eines klar:
Der Sturz Maduro’s ist eine geopolitische und geostrategische Maßnahme der USA gegen den wachsenden Einfluss Chinas.
Nicht mehr, nicht weniger.
Und, aus meiner ganz persönlichen Sicht, dürfte es nur der Anfang sein, eine Weltordnung im Sinne der USA zu manifestieren.
Ich erhebe keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit meiner Ausführungen. Es handelt sich dabei um den Versuch, die Hintergründe zum Tagesereignis „Venezuela“ ein wenig zu erhellen.
Howdy aus Texas
Tom
| Unterstützen Sie bitte unsere Arbeit Wir wollen nicht (wie es andere „grosse Namen“ der alternativen Medien tun) anfangen, für überteuertes Tierfutter, Selbstverteidigungs-Regenschirme oder nutzlose Nahrungsergänzungsmittel in Posts und Artikeln zu werben. Auch wollen wir nicht unseren Blog mit willkürlich geschalteter Werbung zupflastern. Trotzdem müssen die Kosten für den Blog und Telegram (ja, Internetauftritte kosten auch Geld!) in irgendeiner Form gedeckt… weiterlesen |
