Der Rote Drache schlägt zurück – China erhöht Zoll auf US-Waren um 34%

Mit welchen unfairen Mitteln China versucht, den Rest der Welt auszubooten, um zur einzigen Supermacht der Welt zu mutieren, ist den wenigsten Menschen klar.

Schon gar nicht dem ahnungslosen Konsumenten.Der greift nach wie vor zu Waren aus dem Reich der Mitte, Hauptsache billig.

Nicht nur das die Chinesen bei der Herstellung zahlreicher, vor allem elektrischer und elektronischer Produkte Sicherheitsstandards der EU oder der USA umgehen und einfach mit gefälschten Prüfstempeln versehen, verschafft ihnen einen Wettbewerbsvorteil.
Nein, auch der lasche und nachsichtige Umgang der naiven Regierungen des „Wertewestens“ hat dafür gesorgt, dass China deren Märkte mit Billigware überfluten kann und konnte und damit einheimische Produzenten in den Ruin getrieben wurden.

Nicht nur, dass der Import von Produkten in die USA über Jahrzehnte zollfrei war.
Nein, obendrauf bekamen die Chinesen auch noch Vorteile beim Versand ihrer Waren auf Kosten des amerikanischen Steuerzahlers verschafft.

Friedensmogelpreisträger Obama liess es zu, dass zwischen dem United States Portal Service (USPS) und der China Post ein Abkommen zustande kam, welches es den Billigproduzenten erlaubte, ihre teilweise sogar von US-Herstellern abgekupferten  Produkte zu einem Versandkostenpreis in die USA zu schicken, der 75% niedriger lag als der, den der US-Hersteller für die Beförderung eines Päckchens innerhalb einer Stadt zu löhnen hatte.

Dass es sich bei den meisten Produkten um billige Fälschungen handelte, interessierte dabei herzlich wenig. Weder die Verkaufsplattformen wie z.B. Amazon noch die Regierung, noch die Strafverfolgungsbehörden unternahmen etwas.

Letztere waren bestenfalls im Auftrag grosser Marken aktiv und durchkämmten einheimische Flohmärkte nach Fake-Artikeln. Die Verkäufer wurden hart bestraft, die Chinesen blieben unbehelligt.

Der Wettbewerbsvorteil, den man den Billigheimer-Herstellern aus China verschaffte, führte letztendlich dazu, dass in den Jahren bis 2017 (als die Trump-Regierung wenigstens den Post-Vertrag aufkündigte), mehr als 50.000 Kleinproduzenten in den USA platt gemacht wurden.

Aber auch grosse Firmen waren betroffen.

Im Jahr 2011 erlitt American Superconductor (AMSC), ein Anbieter von Technologien für Windturbinen, einen finanziellen Verlust von $ 800 Millionen, weil das chinesische Unternehmen Sinovel Wind Group einfach die Steuerungssoftware von den Amerikanern stahl.

Da Sinovel keinerlei Kosten für die Software-Entwicklung hatte, konnten die Chinesen ihre Windmühlen bei Ausschreibungen für lokale Windparkprojekte wesentlich billiger anbieten, wodurch sie diese natürlich gewannen. Importiert wurde die Beute des Raubzuges natürlich zollfrei.

Der Gipfel des Ganzen: Die China-Windmühlen wurden quasi vor der Laser der US-Firma aufgestellt, in dem County, wo AMSC seinen Sitz hatte!

Am Ende verlor nicht nur AMSC einen Haufen Geld. Nein, auch 700 Mitarbeiter verloren ihren Job.

Konsequenzen hatte das keine. Die Globalisten, die in Washington den Ton angaben, unternahmen nichts.. denn vermutlich wollte man die Kommunisten in Peking nicht verärgern!

Das bisher Geschilderte ist aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

Den Hammer auf den Kopf der westlichen Volkswirtschaften lässt man derzeit mit den chinesischen Plattformen „Temu“ und „Shein“ sausen.
Sowohl Europa als auch die USA werden derzeit mit Produkten „Made in China“ von diesen Plattformen überschwemmt, und das zu Preisen, bei denen sich nur der einfach strukturierte Kunde nicht fragt, wie das geht.

Nun, die Frage ist recht einfach beantwortet.

Die Wirtschaftslenker der Kommunistischen Partei Chinas machen einfach das Geldsäckel auf und subventionieren in unverschämter Weise.

Allein Temu kassiert Jahr für Jahr ca. $ 400 Millionen an Staatsgeldern.
Weder die Konsumenten in Europa und den USA noch deren geniale Obrigkeit hat bislang realisiert, dass die Chinesen das nicht tun, weil sie die Kunden mit kleinen Preisen beglücken wollen.
 
Mit dieser Methode der massiven Wettbewerbsverzerrung tritt China an, um Plattformen wie Ebay, Etsy und Amazon den Garaus zu machen.

Sowohl die USA als auch die EU haben das auch noch durch die Zollpolitik gegenüber China unterstützt. Deutschland überweist diesen Foul-Playern auch noch Millionensummen an Entwicklungshilfe!

Dass Trump diesem irrwitzigen Treiben ein Ende setzen und endlich Fairness im Handel erreichen will, ist mehr als überfällig.
Dass das die Blitzbirnen in Berlin und Brüssel anders sehen und sich gegenseitig mit Androhungen in Kriegsrhetorik in Richtung Washington zu übertrumpfen suchen, erscheint ebenfalls logisch, denn diese ideologiegebeutelten Kreaturen, die sich am prall gefüllten Fresstrog laben, den der Steuerzahler üppig füllt, haben in ihren verbliebenen Resthirnen keinen Platz für gesunden Menschenverstand. Das reicht nur noch für Hass, Hetze und Ideen für neue Methoden, um die „Untertanen“ besser überwachen und auspressen zu können.

China jedenfalls reagierte auf Trump’s Zollankündigung in erwarteter Manier.
Da die USA auf chinesische Waren jetzt 34% Zoll erheben, packt China auf die für US-Produkte ohnehin schon fälligen 67% ebenfalls 34% obendrauf.

Da landet man halt bei 101%, ein einmaliger Betrag im Welthandel.

Dass man China dafür in den deutschen Medien feiert, passt vortrefflich in das Bild, welches „the old World“, und vor allem auch Deutschland, abliefert.

Da wird gehasst, gehetzt, verleumdet und gelogen, dass sich die Balken derart biegen, dass man am Ende Holzreifen hat.

Ohne Hirn und Verstand wird die Bevölkerung mit verlogenen Horrorgeschichten über die Einreise in die USA nebst Handy- und Laptopdurchsuchungen in Angst und Schrecken versetzt und wegen der Zölle zum Boykott von Produkten amerikanischer Hersteller animiert.
Dass dadurch die Lufthansa, die bereits zu jammern beginnt, weil Buchungen für Transatlantikflüge einbrechen, und die heimischen Hersteller nebst deren Angestellte unter Druck geraten, verbucht man später als Kollateralschaden.

Wie man sich und seine Wirtschaft derweil den Chinesen vor die Füße wirft, bekommt man vor lauter Anti-Trump-Eifer schon garnicht mehr mit.
Ich glaube fast, die würde es nichtmal stören, wenn irgendwann an offiziellen Gebäuden in Europa die rote Flagge mit den 5 gelben Sternen weht.

Aber auch das ist erklärbar, denn es ginge weiterhin alles seinen sozialistischen Gang.
Und die Mittel und Methoden, Meinungsfreiheit einzuschränken und das Volk mittels Überwachung und Methoden in der Spur zu halten, bringt der grosse Bruder aus Peking auch gleich mit!

Howdy aus Texas
Tom

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7 Gedanken zu “Der Rote Drache schlägt zurück – China erhöht Zoll auf US-Waren um 34%

  1. Avatar von André Klöiersbeck André Klöiersbeck

    Wenn bisher 67% Zollsteuern anfielen und jetzt darauf 34% Erhöhung kommt, sind das doch aber 89,78% gesamte Zollsteuer, oder? Oder werden auf die 67 bisherigen Prozentpunkte weitere 34 Prozentpunkte aufgeschlagen, so daß wir tatsächlich bei 101% Zollsteuer landen?

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  2. Avatar von Markus Walz Markus Walz

    Die Aussage, dass China Zölle in Höhe von 67% erhoben hätte, halte ich so nicht für richtig. Wie kommst Du auf diese Zahl? Bei den Berechnungen von Präsident Trump geht es wohl eher um das jeweilige Handelsbilanzdefizit. Dieses Defizit – geteilt durch 2 – scheint eine grobe Richtlinie für die Berechnung der Zölle zu sein.

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    1. Einfach mal die Chart-Tafel anschauen, die im vorherigen Arikel zu sehen ist.

      Dort sind alle Zolltarife für jedes Land aufgelistet.

      Der 400 Seiten lange Bericht dazu ist ebenfalls verlinkt.

      Und BTW: Welche Zahlen am Ende zu 100% korrekt sind, ist fürs Gesamtbild im Grunde unerheblich.

      Trumps Zölle sind ein Schritt hin zum fairen Handel und nicht, wie auch von den EU-Schranzen behauptet, eine Benachteiligung der Handelspartner der USA.

      Im Übrigen kam es mir in diesem Artikel darauf an, dem unbedarften Zeitgenossen mal vor Augen zu führen, was die Chinesen seit Jahrzehnten treiben.

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      1. Avatar von Tobias Hübsch Tobias Hübsch

        Entwicklungshilfe für China wurde schon 2010 eingestellt. Könnte man sich ganz einfach informieren auf Seiten der Bundesrepublik. Erstaunlich wie viele das bisher nicht mitbekommen haben.

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      2. Richtig, die klassische bilaterale Entwicklungshilfe gibt es nicht mehr.
        Die Chinesen bekommen die deutschen Gelder auf Umwegen über die OECD bzw. die ODA (Official Development Assistance), insgesamt 500 Mio Euro.

        Davon wurden 309 Mio für chinesische „Studierende“ an deutschen Hochschulen und Uni’s abgedrückt.

        Weitere 27 Mio hat man in „umweltfreundliche Struktur-Projekte“ in den chinesischen Kohleregionen gesteckt.

        Diese Zahlen stammen aus 2022, jüngere gibt es dazu nicht.

        Ob man das nun Entwicklungshilfe nennt oder nicht, ist völlig egal.

        Fakt ist: China kassiert weiterhin Geld vom Deutschen Steuer-Michel.

        Dass das keiner mitbekommt, ist erstaunlich!
        Hätte man sich ganz einfach informieren können.

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      3. Avatar von Ranger 66 Ranger 66

        @ Tobias Hübsch, auf den Seiten des Grundgesetzes können Sie sich auch über Ihre Grundrechte informieren, wenn sie in Zeiten der „Pandemie“ nicht gewillt waren sich impfen zu lassen dann können sie Theorie und Praxis miteinander vergleichen.

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