„Ami go home!“ – Truppenabzug: Die Konsequenzen für Buntland

Die Amerika-Hasser in der Bunten Republik Deutschland jubeln vor Freude, nachdem Donald Trump den Abzug von 37.000 US-Soldaten öffentlich in Erwägung gezogen hatte.

Man wolle endlich kein Vasallen-Staat der USA mehr sein!
Die Besatzer, die auch noch vom deutschen Steuerzahler durchgefüttert werden, sollen endlich aus Deutschland verschwinden.

So in etwa lautet das Propaganda-Gedöns, welches, gepaart mit der täglichen Hasskanonade gegen Trump, zunehmend auf offene Ohren stösst.

Es ist aber nicht nur der mehr als erbärmliche Zustand der Deutschen Bundeswehr, weswegen die Deutschen froh sein sollten, die US-Truppen im Land zu haben.

Es ist also an der Zeit, mit diesem dämlichen Geblubber der Ami-Hasser aufzuräumen.


Wieviel kosten die „Besatzer“?

Ja, es stimmt, der Aufenthalt der „Besatzer“ kostet den deutschen Steuerzahler Geld, geschätzte 120-150 Mio Euro im Jahr.

Deutschland stellt Land, Gebäude und Infrastruktur für US-Basen bereit und übernimmt oft einen Teil der Baukosten für Erweiterungen oder Modernisierungen. Zwischen 2012 und 2019 zahlte Deutschland laut Bundesverteidigungsministerium 648 Millionen Euro für Baumaßnahmen an US-Standorten (z. B. Ramstein, Stuttgart). Das sind etwa 80–100 Millionen Euro pro Jahr.
Dazu kommen Ausgaben für Schäden, Umweltsanierungen oder Betriebskosten (z. B. Straßenbau), die teilweise übernommen werden.
Von 2012 bis 2019 waren das 333 Millionen Euro, also etwa 40–50 Millionen Euro jährlich.

Wieviel bringen die „Besatzer“? Die Gegenrechnung:

  • US-Ausgaben: Das US-Verteidigungsministerium gab 2020 etwa 7,2 Milliarden Dollar (ca. 6,8 Milliarden Euro) für seine Standorte in Deutschland aus (z. B. für Gehälter, Bauarbeiten, Dienstleistungen). Ein Abzug würde diesen Geldfluss stoppen. Inflationsbereinigt könnten es 2025 eher 8–9 Milliarden Euro sein.
  • Arbeitsplätze: Rund 12.000 bis 15.000 Deutsche arbeiten direkt für das US-Militär, dazu kommen etwa 5.000 bis 10.000 indirekte Jobs (z. B. in Gastronomie, Einzelhandel, Bauwesen). Eine ältere Studie (2014) schätzte für Rheinland-Pfalz allein eine Wirtschaftsleistung von 2,3 Milliarden Dollar (ca. 2,2 Milliarden Euro), inklusive Löhne (1,1 Mrd.), Bauaufträge (0,4 Mrd.) und indirekter Wertschöpfung (0,8 Mrd.). Multipliziert man das auf alle betroffenen Bundesländer (z. B. Ramstein, Grafenwöhr, Stuttgart), könnten jährlich 3–5 Milliarden Euro lokal wegfallen.
  • Konsum: US-Soldaten (ca. 35.000) und ihre Familien (ca. 20.000) geben ihr Einkommen in Deutschland aus – Schätzungen liegen bei 1.000–2.000 Euro pro Person/Monat. Das wären 0,6–1,3 Milliarden Euro jährlich, die lokale Geschäfte, Vermieter und Dienstleister verlieren.

Fazit

Der Abzug der US-Truppen wäre ein durchaus heftiger Tiefschlag für die ohnehin schon strauchelnde Wirtschaft der Bunten Republik.

Die Zahl der daraus folgenden direkten Entlassungen übersteigt die grosser Konzerne wie Siemens (bis zu 1.500 in D), Bosch (3.500), Continental (3.000), SAP (3.500) und einige andere wie Thyssen-Krupp, Schaeffler und einige mehr.

Und da ist das Gejaule schon gross!

Über die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr braucht man eigentlich nicht viel zu sagen.
Ein kleines Beispiel dazu reicht, um die Situation zu veranschaulichen:

Derzeit verfügt das gesamte Heer bei optimistischer Schätzung über ca. 50 einsatzfähige Haubitzen.

Ein Artillerieregiment der NVA in der DDR hatte 54 dieser Kanonen, die zudem alle einsatzbereit waren.

Der Russe, gegen den man gern zu Felde ziehen möchte verfügt laut „International Institute for Strategic Studies (IISS, Military Balance 2022)“ über etwa 1.300 aktive selbstfahrende Haubitzen und 2.000–3.000 in Reserve, dazu 1.000 aktive gezogene Haubitzen und bis zu 4.000 in Reserve.

Man fragt sich angesichts der hier genannten Fakten, woher man in Deutschland die Arroganz nimmt, die USA vergraulen und Russland weiter provozieren zu können.

Da gehört schon eine ordentliche Portion Pech beim Denken dazu.

Verwundert indes ist man nicht. Schliesslich heissen Schulden neuerdings auch „Sondervermögen“!

Howdy aus Texas
Tom

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5 Gedanken zu “„Ami go home!“ – Truppenabzug: Die Konsequenzen für Buntland

  1. Avatar von Ranger 66 Ranger 66

    Leider gibt es unter den „Alternativen“ auch recht viele die diese Entwicklung befürworten. Nicht mehr unter der „Knute“ der Amerikaner zu leben ist auch deren Vorstellungen. Diese Forderungen kommen aber hauptsächlich von den Typen die während des kalten Krieges den Wehrdienst aus humanitären Gründen verweigert haben und tapfer auf Demonstrationen und Ostermärschen auch für eine einseitige Abrüstung der Nato forderten, während die Amerikaner dafür sorgten das sie die Freiheit das zu fordern auch ausleben konnten. Shit Happens, aber nicht einfach so von selbst.

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  2. Avatar von privat privat

    das hat für mich eher etwas mit soveränität zu tun.

    dann müsssen die biodeutschen wieder aufrüsten und ausbilden,

    um wieder wehrhafter zu werden.

    wenn energie und steuern niedriger werden kommen bestimmt wieder firmen.

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    1. Ja, diese, mit Verlaub, sehr naive Haltung ist mir bekannt!

      Souveränität??? Die hat Buntland doch schon lange an die EU abgegeben!
      Eine nichtgewählte Horde aus kleinen Diktatoren. genannt EU Kommission schreibt Euch doch vor, was D zu tun und zu lassen habt.

      Völlig souverän habt Ihr Euch zum Zahlmeister der EU machen lassen.

      Völlig souverän wird das Land durch immer mehr Bürokratie (Vor allem aus der EU!), steigenden Lohnnebenkosten und Energieunsicherheit deindustrialisiert.

      Befassen Sie sich mal mit dem Thema „EU-weite Ausschreibungen“!

      Völlig souverän bleiben die Grenzen offen.
      Hätte der Ami da tatsächlich Einfluss auf Eure Souveränität, hätte ein Machtwort von Trump schon 2017 diesen Unfug beendet.

      An welcher dieser Stellen hat Euch der Ami da reingeredet??

      Dass Ihr Eure Bundeswehr seit Jahrzehnten immer unfähiger gemacht habt, lag wahrscheinlich auch im Interesse der Amerikaner!

      Aufrüsten wollt Ihr ja jetzt, mit „Sondervermögen“ 🤣🤣
      Das wird wohl Jahre dauern!
      Die Biodeutschen ausbilden! 🤣🤣 Wen denn? Eure Gen Z? Die Klimakleber?
      Die, denen man Liebe zur Heimat nie beigebracht hat?

      Wie wollt Ihr denn Energie günstiger machen und Steuern senken?
      Mit den Steuereinnahmen, die durch das Sterben der Wirtschaft wegfallen?
      Mit den Steuereinnahmen, die durch den Abzug der Amerikaner wegfallen?
      Oder mit den Steuereinnahmen, die bei der Rückzahlung des „Sondervermögens“ draufgehen?

      Das Land und seine Bürger haben ein gerüttelt Maß an Selbstreflexion dringendst nötig.

      Howdy aus Texas

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