Unter den Augen der Regierung: Menschenhandel und moderne Sklaverei in den USA

Das Komitee für öffentliche Sicherheit in Kalifornien blockierte heute ein Gesetz, welches erlaubt hätte, den Kinderhandel als schwere Straftat ahnden zu können. Statt dessen bleibt der Schmuggel von Kindern weiterhin nur ein minderschweres Vergehen.

Diese Entscheidung kommt in einem Moment, in dem der Film „Sound of Freedom“ in den USA gerade zum Kassenschlager in den Kinos wird und „Indiana Jones 5“ weit hinter sich lässt.

Der Film handelt von einer wahren Geschichte aus dem Leben des Bundesagenten Tim Ballard, der Konsumenten von Kinderpornographie zur Strecke brachte. Als er realisierte, dass er zwar die Nutzer ausfindig machen und der Justiz zuführen konnte, er dabei aber nicht ein einziges Kind aus den Fängen ihrer Sklavenhalter befreit hat, quittierte er seinen Dienst.

Tim Ballard (rechts) und Hauptdarsteller Jim Caviezel

Er gründete eine private Organisation (Operation Underground Railroad – O.U.R.), die mit Hilfe lokaler Behörden in den Herkunftsländern der minderjährigen Sexsklaven Händlerringe enttarnt und die Kinder befreit.

Die Mainstream-Medien stehen nach dem Kinostart Kopf. Man versucht mit allen noch so irrwitzigen Theorien den Menschen weiss zu machen, es handele sich um eine Hollywood-Geschichte, die für QAnon -verseuchte kranke Hirne gemacht sei und mit der Realität aber auch gar nichts zu tun habe (Rolling Stone).
Das Bezos-Blatt „Washington Post’, „The Guardian“ und auch Fernsehstationen wie CNN, welches hier allgemein „Clowns News Network“ genannt wird – sie alle stossen ins gleiche Horn!

Dabei sieht die Realität noch viel schlimmer aus: In den USA leben derzeit etwa 1,091,000 Menschen in moderner Sklaverei, viele davon sind Kinder.

Mittlerweile ist es einfacher, ein Kind über die mexikanische Grenze in die USA zu bringen und zu versklaven, als eine Waffe zu kaufen.

Alles was es braucht, ist einen Ansprechpartner in den Vereinigten Staaten.
Die Kinder werden einfach mit einer Gruppe illegaler Migranten über die unbefestigte Grenze geschickt oder direkt an einem Grenzübergang abgeladen. Auf einem Zettel, den sie bei sich tragen, steht ein (falscher) Name und die Telefonnummer eines sogenannten Sponsors, der sich vermeintlich im Auftrag der Familie des Kindes um dieses kümmern wird. Diese Person wird von der Border Patrol kontaktiert und aufgefordert, dass Kind direkt an der Grenze oder an der Erstaufnahmestelle abzuholen.

Niemand interessiert es dabei, wer oder was der „Sponsor“ ist. Ein Background-Check wie beim Kauf einer Waffe? Fehlanzeige! Identitätsfeststellung? Wird nicht durchgeführt.

Auf diese Weise sind allein in den letzten zwei Jahren 85.000 Kinder spurlos verschwunden! Das Department of Homeland Security ist nicht in der Lage, irgendetwas zum Verbleib dieser Kinder zu sagen.

Man schätzt, das die Kinderporno- und Prostitution in den USA jährlich ca. $150 Milliarden umsetzt.

Dass die Mainstream-Medien das Thema gern klein reden möchten, ist nicht verwunderlich. Seit geraumer Zeit wird auch von denen die Frühsexualisierung gepuscht, ganz im Einklang mit dem omnipräsenten Thema „LGBTQIA2S+“.

In deren Sprachgebrauch gibt es auch keine Pädophile oder gar Kinderschänder mehr. Die heissen jetzt „Menschen, die sich von Minderjährigen angezogen fühlen“.

Aber nicht nur hilflose Wesen wie Kinder landen in der modernen Sklaverei.
Junge Frauen werden zur Abgeltung ihrer Schulden bei ihren Schleppern (meist mexikanische Kartelle) massenhaft zur Prostitution gezwungen.

Männer werden wie Gefangene in getarnten „Stash-Houses“ (bis zu 100 Personen auf 200 m²) eingesperrt und als Billiglöhner an gewissenlose Firmen vermietet, bis sie die Schlepperkosten zurückbezahlt haben.

Die Regierung weiss natürlich über all diese Dinge Bescheid. Ein Wille, daran etwas zu ändern, ist allerdings nicht erkennbar.

Nicht zuletzt die Verhinderung einer Strafverschärfung für den Kinderhandel lässt vermuten, dass einflussreiche Kreise ein Interesse daran haben, die Zustände beizubehalten.

Tim Ballard plant übrigens eine Dokumentation, in der die Kinder, deren Rettung 2014 in Bolivien im Film gezeigt wurde, selbst zu Wort kommen. Er hat die „Journalisten“, die behaupten, es handele sich um eine Lügen-Geschichte, die von QAnon inspiriert worden sei, eingeladen, bei der Präsentation gegenüberzutreten und ihnen selbst zu sagen, dass sie nichts als ein Fake seien.

Der Film wurde übrigens bereits 2018 gedreht, lange bevor „QAnon“ überhaupt in den „Sozialen“ Medien auftauchte.


Howdy aus Texas
Tom

9 Gedanken zu “Unter den Augen der Regierung: Menschenhandel und moderne Sklaverei in den USA

    1. Avatar von Ranger 66 Ranger 66

      Ich fürchte nicht nur dort.
      Ein Phänomen das in der ganzen “ zivilisierten “ Welt verbreitet zu sein scheint. Es würde mich sehr wundern wenn sich das nur auf die USA beschränkt.

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      1. Avatar von S.A.R. S.A.R.

        Nein, DIESES Problem ist in der „unzivilisierten“ noch mal um eine Potenz höher. Nur, da es es „legal“ ist. Der Religionsgründer einer der führenden Religionen weltweit hatte eine 6jährige zur Frau! Die mehr als 1 Mrd. Anhänger streben und leben nach seinem Vorbild. In Afrika werden täglich mehrere Schulen überfallen und die „Mädchen“ geraubt. In Afghanistan hält sich jeder LKW-Fahrer einen „Lehrjungen“. In Saudiarabien gibt es ganz offiziell „Arbeitsverträge“ die auf der islamischen Tradition der Sklaverei aufbauen.
        Nein, der einzige Unterschied ist das in der zivilisierten Welt ein „Thema“ ist.

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      2. Das ist mir Alles durchaus bekannt.
        Der Blog heisst aber „Inside USA“. Ich beschränke mich (mit Absicht) aud US-relevante Themen.
        Und NEIN, das Thema wird auch in der westlichen Welt totgeschwiegen (oder man versucht das zumindest). Die Reaktionen des Mainstream auf „Sound of Freedom“ sind Beleg dafür.
        Beste Grüsse
        Tom

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  1. Avatar von Alex Alex

    Kleiner Tipp: beschäftigt Euch mal mit dem Thema „Pizzagate“ bzw. mit der Doku „Fall of the Cabal“ von Janet Ossebaard. (Nur auf Odysee)
    Dann wisst ihr, wohin die Kinder verschwinden. Es verschwanden (noch immer?) tausende Kinder auf Haiti oder nun in der Ukraine. Es ist unfassbar abscheulich und schlecht.

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  2. Ich finde Europa und USA und die Welt sollten zusammen kämpfen gegen Kinder handl und Russland macht es auch hat einfach Ukrainische Kinder benutzt und nach Russland gehandelt und schlimme Sachen gemacht

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    1. Avatar von Stephan GROEPPER Stephan GROEPPER

      …hmmm, ich stelle mich nicht hin und sage, „das stimmt nicht, der Russe ist kein Monster“ oder dgl., aber, ich schließe aus Deinem Kommentar, dass Du dabei warst und es gesehen hast?! Oder weißt Du das auch „nur“ von dem Schwager des Bruders eines Freundes, dessen…?!?!

      Gruß, Stephan

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