Entgegen aller anders lautetenden Meinungen stellte die „Strasse von Hormus“ schon seit des Machtantrittes der Mullahs im Iran eine Gefahr für den internationalen Handel auf See dar.
Im Iran-Irak-Krieg in den 1980ern wurden durch den Iran Handelsschiffe gekapert, beschossen, mit Schnellbooten attackiert oder liefen auf Minen auf (auch ein Schiff der DDR), die die freundlichen Herren aus Teheran in internationalen Gewässern auf den Zufahrtswegen zur Strasse von Hormus ausgebracht hatten.
Saudi Arabien hatte diese Bedrohung seither im Auge behalten und entsprechend reagiert und schon damals mit dem Bau einer Ost-West-Pipeline zur Küste am roten Meer begonnen.
Diese hatte aber nicht mehr die nötige Kapazität, um den modernen Anforderungen zu genügen.
Auch die stetig steigende Konfliktsituation im Nahen Osten trug dazu bei, das gesamte Projekt zu modernisieren.
Seit dem 11. März läuft die Versorgungs-Ader nun auf Volllast und pumpt täglich 7 Millionen Barrel Öl in die Hafenstadt nach Yanbu, um von dort aus auch den wesentlich kürzeren und vor allem sichereren Weg durch den Suez-Kanal Richtung Europa zu nehmen.
Damit hat Saudi Arabien das Ziel, die permanente Bedrohung des Handels in der Strasse von Hormus durch den Iran ein für alle mal zu entgehen, erreicht.
Howdy aus Texas
Tom
