Zollstreit jetzt auch anderswo – Es gärt bei den BRICS Staaten

Mit der vor kurzem wegen Donald Trump’s Zöllen zur Schau getragenen Harmonie zwischen den Gegenspielern des „Wertewestens“ scheint es tatsächlich nicht so weit her zu sein.

Und man höre und staune: Offenbar hat Indien die Hintergründe von Trump’s Zollpolitik und deren Sinnhaftigkeit begriffen.

Indien, eigentlich grösster Stahlproduzent der Welt, hat nämlich ein grosses Problem – und zwar mit China.

Der Rote Drache, der sich schon seit geraumer Zeit weniger als fairer BRICS-Partner sondern mehr als knallharter Konkurrent, mit dem Drang, zur grössten Wirtschaftsmacht der Welt zu werden, koste es was es wolle, flutet Indien seit geraumer Zeit mit Unmengen an Billig-Stahl.
Dadurch wurde das Land mit der grössten Stahlproduktion plötzlich zum Netto-Importeur, und das zwei Jahre in Folge.

Hierdurch gerieten die kleineren und mittleren Stahlhersteller unter massiven Druck, einige von ihnen mussten bereits ihre Tore schliessen.
Indiens Präsident Modi scheint die Problematik erkannt zu haben, dass Billigstahl aus China die heimischen Hersteller in die Knie zwingen kann und wird, sollte man keine Gegenmaßnahmen ergreifen.

Jetzt reagiert die indische Regierung – und zwar mit Zöllen!

Für zunächst 200 Tage werden nun 12% Zoll erhoben, um den chinesischen Stahl über das Preisniveau des einheimischen Produktes zu heben.

Diese Geschichte mach auch einmal mehr deutlich, dass Zölle zum Schutz einheimischer Produzenten notwendig sind und wirken.

Das ist auch den Schreihälsen der EU und Deutschlands sehr wohl bekannt, scheiterten doch die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA einst daran, dass die EU die zollfreie Einfuhr US-amerikanischer Agrarprodukte strikt ablehnte, weil man fürchtete, die Bauern in der Union damit in die Pleite zu treiben.

Der Ordnung halber sollte dabei auch nicht unerwähnt bleiben, dass die europäischen Bauern unter dem Joch der EU-Bürokraten durch endlose und wahnwitzige Vorschriften ohnehin immer wieder an den Rand des Ruins getrieben werden, bis heute.

In den deutschen Schmierblättern und dem Dummfunk von Tagesschlau & Co. war bislang über Indiens Zoll-„Attacke“ nichts zu hören und zu lesen.

Vermutlich hocken deren „Qualitätsjournalisten“ noch in ihren Redaktionsstuben und grübeln darüber nach, wie sie die Meldung ihrem geneigten Publikum so verkaufen können, ohne an der gegen Trump aufgebauten Lüge zu kratzen, dass der boshafte Lump aus dem Weissen Haus mit seinen Wahnsinnszöllen die Weltwirtschaft im Allgemeinen und die Wirtschaft der EU im Besonderen in unfairer Weise ruinieren würde.

Die haben bislang auch noch nicht gemerkt, dass die EU und Deutschland dazu keinen Donald Trump benötigt. Da reichen Leute wie Robäärt Humbug, Fritz Merzkel und Annalena Plärrbock völlig aus.

Howdy aus Texas
Tom
 

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