Die Nachricht, dass Trump neuerdings grosses Interesse am Erwerb von Grönland zeigt, machte auch in Deutschland reichlich Schlagzeilen.
Die Kommentare der „Qualitätsmedien“ zu Donald Trumps Äusserungen zeigen allerdings mehr als deutlich, dass deren Schreiberlinge nicht in der Lage sind oder sein wollen, auch nur ansatzweise über den Rand des Fressnapfes zu schauen, an dem sie Dank großzügiger Alimentierung durch den dazu ungefragten Steuerzahler hocken dürfen.
Da wird von „Ergreifen der Weltherrschaft“ und „Größenwahn“ geschwafelt und versucht, wie kann es auch anders sein, Trump als lächerlichen, aber kreuzgefährlichen Spinner darzustellen. Welch Wunder, dass man bisher vermieden hat, Trump als neuen Hitler zu diffamieren.
Diese „Journalisten“ hätten besser daran getan, sich einmal mit den Hintergründen von Trumps Vorstoss in Richtung Grönland zu befassen.
Bei ihren Recherchen hätten sie nämlich bemerken können, dass um die Insel herum so einiges im Argen liegt, was auch für Europa relevant ist.
Seit mehreren Jahren schon zeigen China und Russland ein wachsendes Interesse an der grossen eisigen Insel im Nordatlantik, die als autonomes Land zum Königreich Dänemark gehört.
Man muss zunächst die Begehrlichkeiten der beiden Großmächte in Augenschein nehmen, um zu verstehen, warum Trump seine Fühler in Richtung Nordatlantik ausstreckt.
China ist schon seit langem auf die größte Insel der Welt fokussiert und streckt seine Finger danach aus.
Mit immensen Investitionen in Grönlands Infrastruktur versucht der Rote Drache, Zugriff auf die Rohstoffe des Landes zu bekommen, um seinen Hunger danach zu stillen.
Dabei geht es um Öl, Gas, Mineralien, aber auch um die ergiebigen Fischgründe, von der die Insel umgeben ist.
Auch die Etablierung einer „polaren Seidenstrasse“ hat China im Auge, die von grosser Bedeutung wäre, sollte das arktische Eis Schmelzen und dadurch eine nördliche Schiffspassage zwischen den Kontinenten ermöglichen.
Um Abhängigkeiten zu erzeugen, gehen die Kommunisten in Peking nach altbekannter Methode vor.
Man investiert Milliarden in einen Flughafen, Strassen, Häfen und in Industrieprojekte.
Zeigen die Empfänger zu wenig Dankbarkeit und sind nicht in der Lage, die Kredite, die für deren „Beteiligung“ an diesen „gemeinsamen“ Unternehmungen ausgereicht wurden, zurückzuzahlen, werden die einfach enteignet und aus Hafen, Fabriken und Rohstoffminen einfach ausgesperrt und den grönländischen Arbeitern der Zutritt verwehrt.
Sri Lanka hat diese Vorgehensweise der Chinesen am eigenen Leib erfahren müssen. Der Hafen, der dort gebaut wurde, wurde quasi zu chinesischem Territorium, zu dem nicht einmal die Behörden des Landes Zutritt haben.
Seit Chinas Grönland-Pläne vor 10 Jahren bekannt wurden, schrillen in der dänischen Hauptstadt regelmäßig die Alarmglocken. Unternommen wurde von den Dänen bisher allerdings nichts, da die Möglichkeiten zur Intervention ohnehin begrenzt sind, seit Grönland 1985 aus der damaligen Europäischen Gemeinschaft per Referendum ausgetreten ist.
Russland seinerseits hat ebenso ein Interesse an Grönlands Bodenschätzen, allerdings ist dies eher zweitrangig.
Der russischen Bär sieht Grönland vielmehr als Teil seiner strategischen Interessen in der Arktis, insbesondere wegen der geographischen Nähe Russlands nördlichen Grenzen, und eine verstärkte Präsenz in der Region könnte als Mittel dienen, um die westliche Dominanz in der Arktis zu konterkarieren und mehr Kontrolle über wichtige Schifffahrtsrouten zu erlangen.
Zudem erhebt Russland Anspruch auf Teile der Arktis und zeigt dort zunehmend Militärische Präsenz. Grönland wäre eine perfekte Ergänzung diesen Aktivitäten.
Natürlich haben Donald Trump und seine Berater die seit langem fortschreitenden Aktivitäten in und um Grönland von Russland und China auf dem Radar.
Sollten beide Großmächte, möglicherweise angetrieben vom Russland-Ukraine-Krieg, ihre Kräfte vereinen und dort tatsächlich Fuss fassen können, wäre das ein weiterer Schritt in Richtung chinesischer Dominanz in der Welt.
Genau das will Trump verhindern, nachdem der Westen jahrelang zugesehen hat, wie China sich bereits grosse Teile Afrikas und Südamerikas gefügig gemacht hat.
Die Politiker des Wertewestens wären gut beraten, über Trumps geopolitische Weitsicht nachzudenken, anstatt sich hochnäsig und despektierlich über ihn zu äußern, denn die Folgen einer „Quasi-Übernahme“
Grönlands durch China und Russland hätte katastrophale Folgen für die gesamte westliche Welt.
Um dass zu erkennen braucht es allerdings ein wenig mehr auf der Agenda als den Kampf gegen Räächts, Gendergaga und feministische Aussenpolitik.
Auch um die Kontrolle des für die Welt so wichtigen Panama-Kanals tobt seit langem ein Kampf im Hintergrund.
Was da läuft und was da dahintersteckt, erzähle ich im nächsten Artikel.
Howdy aus Texas
Tom
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Vielen Dank im Voraus!!

Die widerwärtigen Hetz & Lügen Medien sind einfach nur voll mit dämlichen Hass gegen Trump. Hier einiges aus dem Hause der SPD Zeitung:
Klimawandel Profiteure in Grönländer wollen nur Rohstoffe ausbeuten, … https://www.haz.de/wissen/trumps-sohn-auf-groenland-einfluss-der-usa-auf-die-insel-wird-wachsen-ein-kommentar-WG3LKRCHU5ETDJ73NUMGQVZQ7Y.html
Sturm aufs Kapitol – einfach lügen, Lügner verlinken
https://www.haz.de/politik/donald-trump-vor-rueckkehr-ins-weisse-haus-vier-jahre-nach-dem-kapitolsturm-I3SJ5FXI2RBDXKCIPMNQPBDPIU.html
Die „Machtergreifung“ von Kickl in Österreich, ich warte noch auf einen Bericht über flüchtende Österreicher …
https://www.haz.de/politik/fpoe-in-oesterreich-afd-in-deutschland-die-brandmauer-ist-auf-sand-gebaut-5ZODM45UAFBHFH5TBSAIENQFE4.html
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Die gleichen Elemente die unter dem Schirm weltweiter Militärbasen der USA ihrer Freiheit frönen konnten, die sie jetzt Stück um Stück abschaffen, tapfer aus Eigennutz den Wehrdienst verweigerten, zu einer Zeit als der Gegner „Warschauer Pakt“ und damit Rußland war, werfen dem einzigen Verbündeten mit nennenswerter militärischer Macht Aggressionsgelüste vor. Selbstverständlich hat Trump als Präsident die Interessen seines Landes im Focus. Ich persönlich sehe keinen einzigen Nachteil wenn sie dem europäischen Wertewesten mal strikt die kalte Schulter zeigen. Mal sehen wer wen mehr braucht.
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